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Die Fabulyriker Im Seniorenhaus Zur Buche
Fast wär´s vorbei mit “ALLE Jahre wieder“ – so
lautete der Titel des Programms, das
Frauke Beling und Gunnar Pietsch auf die Bühne der Buche brachten.
Lyrik und Prosa von bekannten und unbekannten Autoren setzten die beiden
fabuLyriker
kabarettistisch in Szene.
Der lockere Handlungsstrang der Nachmittagsvorstellung war die Geschichte
vom
Weihnachtsmann, der in schwerer Mission auf die Erde geschickt wird. Bei dem
Versuch,
seine himmlische Aufgabe zu lösen, begegnet er Menschen in unterschiedlichen
Gefühlsund
Lebenslagen.
Wenn dann Heine und Kästner, Qualtinger und Ringelnatz zu Worte kommen,
gewürzt
mit einer gehörigen Prise szenischer Darstellung, wurde dem Zuschauer bald
schon klar,
dass auch das Fest der Liebe die eine oder andere prosaische und
sozialkritische Seite hat:
Wenn Oma Reimer die 12. Flasche Kräuterlikör bekommt oder der Dresdner
Stollen
eigentlich Brot für die Welt ist…,wenn Ringelnatz und Heinz Erhard für
soliden Wortwitz
stehen, dann kann auch Weihnachten eine humoristische Seite haben.
Gelacht wurde viel, nicht zu guter Letzt lachten die Zuschauer auch über
sich selbst, wenn
sie sich bei eigenen unweihnachtlichen Gedanken wiedererkannten. Mit einer
eindrucksvollen Rückbesinnung auf sie wahren Werte – nicht nur zur
Weihnachtszeit – schloss sich der Kreis. Breite Zustimmung und reger Applaus
zeigten: die Senioren waren sichtlich amused.
„ Unterhaltend ohne banal zu sein, ein wenig respektlos, doch immer
stilsicher“, lobte die
Geschäftsführung der Buche. „Es war ein wirklich anspruchsvolles und
packendes
Szenario, das sehr inspirierend für unsere Hausgäste war.“
Im Herbst werden die fabuLyriker, die auch schon in der TUFA auftraten, mit
ihrem
Programm „So groß wie heute war die Zeit noch nie“ – Lyrik und Prosa der
20er Jahre -
in der Buche gastieren.
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